Kronenburger Kunst- und Kulturtage

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Die Idee

„Ein Besuch Kronenburgs ... gehört in mancherlei Hinsicht zu den Höhepunkten einer Eifelreise. An diesem Ort verdichten sich landschaftliche, historische und künstlerische Charakteristika dieses Landes wie an kaum einem anderen.“ sagte der DuMont Kunst-Reiseführer (7. Auflage, 1992 auf Seite 198) und diese Aussage gilt auch heute noch, mehr denn je.

Frühjahr 2010
Frühjahrsstimmung 2010

„Die ehemalige Residenzstadt hat sich wieder über die Dörfer ihrer Umgebung herausgehoben, diesmal als Kulturzentrum, Künstleridyll, Luftkurort und Treffpunkt naturverbundener Wanderer. In seiner zentralen Lage zu Rhein, Mosel und Maas hat Kronenburg eine besondere Aufgabe über die politischen Grenzen hinweg“ sagt die Schriftenreihe des Eifelvereins bereits 1956 und diese Einschätzung von Dr. Heinz Renn in der Schriftenreihe "Die schöne Eifel" wird seither von vielen geteilt, die Kronenburg besuchen oder dort wohnen.

In der Vergangenheit spielten Kunst und Kultur eine große Rolle in Kronenburg.
Die Kronenburger Bürger führten über Jahre die weit über die Grenzen der Eifel bekannten Tell-Spiele auf.
Künstler, wie Peiner , Pankok , Dettmann , Martens , Schuberth lebten und leben hier.
In der Gegenwart wählten viele Künstler Kronenburg als Wohnort oder 2. Heimat, so entstanden Galerien und Ausstellungen im historischen Ortskern von Kronenburg.
Diese Gegebenheiten inspirierten Kronenburger Bürger die Kronenburger Kunst- und Kulturtage 1996 ins Leben zu rufen, um die Kunst- und Kulturszene neu zu beleben.



St. Johann Baptist 2010
Kronenburg, Kirche St. Johann Baptist, 2010

Dazu war es zunächst zwingend, Ausstellungsraum zu gewinnen. Viele Kronenburger BürgerBürger erklärten sich bereit, ihre Wohnhäuser zu öffnen und den Künstlern zur Verfügung zu stellen.

Ferner war es notwendig, Künstler für Ausstellungen in Kronenburg zu interessieren. Viele, die seit Jahren mit Kronenburg als Künstlerort persönliche Bindungen hatten, waren die Aussteller der ersten Kronenburger Kunst- und Kulturtage.

Seit 1996 erfreuen sich die Kronenburger Kunst- und Kuturtage ständig wachsender Besucher- und Ausstellerzahlen. Die Atmosphäre in Kronenburg und das breite Angebot bestehend aus Kunstausstellungen, Theaterveranstaltungen, Literaturlesungen, Konzerten, Straßenmusik und Folklore stellen die Basis des Erfolges dar.


Dietrich Trittin 2009
Dietrich Trittin 2009


Die Kronenburger Kunst- und Kulturtage sind keine kommerzielle Veranstaltung. Sie sind vornehmlich dazu da, Kunst und Kultur in der Eifel zu beleben und ein Forum zu bieten für alle diejenigen, die sich berufen fühlen, in diesem Zusammenhang sich selbst, ihre Fähigkeiten und/oder ihre Exponate vorzustellen. DieKronenburger Kunst- und Kulturtage sind daher mit einem Minimal-Budget ausgestattet, welches sich aus Spenden der beteiligten Künstler, der ortsansässigen Unterstützer und sonstiger Sponsoren zusammensetzt.

Es gibt derzeit noch keine festgelegte Ausstellungsvision, jeder kann im Rahmen der begrenzten räumlichen Möglichkeiten das ausstellen, was er für sehenswert hält. Anderseits sind die Kronenburger Kunst- und Kulturtage keine Markt-ähnliche Veranstaltung.
Qualität ist oberstes Gebot.

Die Schirmherrschaft und die Organisation dieser Veranstaltung unterliegt dem gemeinnützigen Verein „Freies Forum Kronenburg e.V.“.

Der Besuch der Tagesveranstaltungen und Ausstellungen ist kostenlos.Spenden und Zuwendungen jeglicher Art werden gerne entgegengenommen, um die anfallenden Kosten decken zu können. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.
Wir wünschen allen beteiligten Künstlern/innen Spaß bei der Selbstdarstellung und den Besuchern unbegrenzten Spaß bei dem Erlebnis von Kunst und Kultur an einem langen Spätsommer Wochenende im Golddorf Kronenburg.
Den Kronenburger Bürgern wünschen wir Freude an unserem Tun.


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